Freitag, 12. Oktober 2012

Garten, Spinnen und Berlin

Der Gerten hat uns ganz schön in seinen Bann gezogen.
Obwohl das Wetter anfangs nicht so mitspielte,
hatten wir eine tolle Ernte, sei es Tomaten oder
Paprika.




Da ich mir paar Habaneros besorgt hatte, wurde
es eine wunderbare scharfe Sauce.
Auch ins tägliche Essen kommt immer etwas
Chilipulver oder auch mal Piment d'Espelette-
Pulver. Das ist zwar nicht so scharf, aber sehr
vollmundig.
Also dieses Jahr haben wir die Chilis kennengelernt
und nächstes Jahr werden wir davon einige Pflanzen
ziehen.
Kleine Pflänzchen stehen schon auf der Fensterbank





Das ist eine Salmon-Chili. Ist nur ein Versuch und ich bin gespannt, wie
lange ich die durchbringe.

Dann waren wir zum Spnntreffen in Lehensten im Schieferpark.
Es war eine einmalig tolle Veranstaltung. So viele nette und hilfsbereite
Spinnerinnen und Spinner auf dem Treffen, tat einfach gut.
Meinem Mann wurde ganz emsig das Spinnen bei gebracht.
Und zu Hause übt er nun jeden Tag. Der Faden ist schon
dünner gworden und es macht ihm Spaß.






Früher wurde hier im Schieferpark der Schiefer abgebrochen
und die Anlagen sind noch zum Teil recht gut zu sehen.
Oben der bunte Baum war einfach bei dem grauen Wetter
und dem Regen ein Farbtupfer in der Natur.


Das war unser Hotel, die Zimmer waren für uns hervorragend.
Es gab nichts zu meckern.


Und hier gab es die Mahlzeiten für uns alle. Das Personal hatte
alle Hände voll zu tun, doch mit ein wenig Geschick wurde es
gut organisiert für uns. Und es hat sehr gut geschmeckt,
wenn wir uns an einen Tisch setzen können,
sind wir immer sehr zufrieden.

Nun versuche ich ein wenig das Spinnfieber einzufangen.
Klar habe ich keinen um Erlaubnis gebeten, also will ich die
Privatsphäre gut schützen.
Auch wenn das einen oder andere Bild etwas unscharf ist,
ist es so gewollt.

Also Spinnen und Handarbeiten gab es von früh bis spät,
gar nicht die vielen schönen Kurse mitgezählt.


Diese Decke wurde verlost und der Gewinner muß die nächste Decke
zusammen nähen. Da wäre es schön, jeder sendet ihm dann ein Quadrat zu.
Das wollen wir auf alle Fälle machen.



Die Bilder über die Schafrassen und ihre Wolle war höchst interessant und
eine Fühlprobe ist einfach was Schönes.



Es gab eine großartige Modenschau von den Werken der Spinnerinnen
und Spinner. Ein Teil war schöner als das andere.
Hier wurde alles durchgesprochen: Wie hast Du
das gemacht????????



Ihr seht der Raum war bis zum letzten Winkel besetzt und
keiner hat sich beschwert oder auch nur einmal ein aufgeregtes Wort
gesagt. Es ging alles sehr nett und friedlich zu.



Diese großartige Kapelle spielte zum Tanz auf, aber leider
hat es keiner getan.
Sie haben so tolle Musik gemacht, aber ich wollte auch
lieber spinnen.
Aber die Leute dort können stolz sein auf die Band,
sie ist einfach sehr gut....


Ihr seht, es paßt keiner dazwischen. Ich saß mit meinem Rad im Raum,
aber mit dem Stuhl im Gang.
Hauptsache ich hatte genügend Licht zum Spinnen.




Diese Treppe steht unter Denkmalschutz und die haben wir wahrgenommen,
da wir jeden Tag auf ihr hoch gingen.




Und das naße Wetter und die Nebelschwaden im Tal haben uns erst
am Heimreisetag interessiert. So waren wir alle im Spinnfieber......
Wir möchten nächstes Jahr gern wieder dabei sein.

Vor allem hat jetzt die eine oder andere Spinnerin im Forum ein Gesicht.
Ach, noch ein Bild vom Faden meines Mannes.
Es macht ihm großen Spaß
und er ist Babara und Uwe sehr dankbar, daß sie so viel Geduld hatten









Es gab auch Markt, und wir haben uns bei Ian zwei Spindeln geleistet.
Und dann habe ich mir noch ein Angora-Batt zugelegt.
Toll, ich habe geschafft, es zu verspinnen.
 Nur mit dem Zwirnen bin ich noch unschlüssig.




 Diese Merino-superwash hatte ich schon seit Längerem liegen
und sie wurde einfach nicht fertig gesponnen.
Dort bekam ich gute Hinweise zum Spinnen an
meinem Lendrum und ich hatte den Rest an zwei Abenden gesponnen.
Nun ist es verzwirnt, gewaschen und aufgerollt.
Das wird vielleicht eine Mütze.

Acuh zu Hause gibt es den Herbst, unsere letzten Schwalben
sind am 19.9.2012 hier weggezogen.
Sie hatten noch ihre dritte Brut groß gezogen und dann ging
es los. Der Großteil der Schwalben war schon Ende Aug/Anfang Sept.
losgezogen.




 Und mit meinen letzten "Raubrittern" - die ständig blühenden Rosen -
wünsche ich euch noch ruhige Herbsttage, genießt die Zeit und plant schon
eure Winterarbeiten auf den Nadeln.



Den Berliner Ausflug ins Schokomuseum und ins Pergamon-Museum kann ich
erst in einem anderen Eintrag vorstellen. Es ist genug für heute.